FTW Hangar: wir gehen offline

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McFly
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FTW Hangar: wir gehen offline

#1

Beitrag von McFly » Di 29. Mai 2018, 14:11

Nach einer intensiven Diskussion zwischen TNT_Larsn und mir, sind wir zu dem Schluss gekommen bis auf weiteres diesen Webauftritt komplett zu schließen.
Die Gefahr einer Abmahnung ist einfach zu hoch auch wenn sie unberechtigt wäre. Einzige Alternative wäre das Aufsetzen einer DSGVO konformen Forensoftware.

Um es kurz zu sagen: Wir geben auf....
Die Präsenz kostet monatlich Geld und weiteres Geld für die Forensoftware auszugeben, sind wir nicht bereit.
Sollte sich die Welle etwas gelegt und Klarheit zur Auslegung der DSGVO haben beleiben wir offline.

Abschaltzeitpunkt ist der 01.06.2018
Gruß McFly
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stefan.klees
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#2

Beitrag von stefan.klees » Di 29. Mai 2018, 17:43

Ihr seid da nicht die einzigen, viele kleine Shops haben ihr Webseiten auch geschlossen, ein wahres Shop-Sterben ist bei Facebook zu verzeichnen (Aussage meiner Frau).
Bis dann und Gruß
Stefan

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#3

Beitrag von McFly » Di 29. Mai 2018, 19:45

Ich denke es ist einfach die Angst vor irgendwelchen ausgehungerten Anwältskanzleien die als Trittbrettfahrer unterwegs sind und Kasse machen wollen. Als Betroffener bleibt man am Ende auf den Anwaltskosten sitzen, egal ob die Abmahnung berechtigt war oder nicht.
Und diesen (hier müßte ein ganz fieses Schimpfwort stehen) ist es egal denn irgenein abgemahnter zahlt aus Angst. Und schon hat er die Kohle drin...
Gruß McFly
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Thomas
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#4

Beitrag von Thomas » Di 29. Mai 2018, 21:50

Wenn Ihr das zumachen wollt, ist das Eure Sache. (Ich persönlich werde es nicht allzu doll vermissen).
Aber daran trägt dann weder die DSGVO/GDPR Schuld noch irgendwelche Trittbrettfahreranwaltskanzleien.
Dass wegen irgendwelchen Kinkerlitzchen mal eine Kanzlei um die Ecke kommt, kann schon sein. Die Frage ist aber, was die können. Und die Antwort ist: wenig. Niemand ist gezwungen, auf solchen Humbug zu reagieren. Das einzige legitime Mittel, was eine Abmahnkanzlei hat, ist, die zuständige Datenschutzbehörde zu informieren. Nur die sind für weitere Schritte zuständig. Wer sich von solchen Kanzleien beeindrucken lässt und zahlt, ist schlicht selber Schuld. Davon gibt es genug, keine Frage.
Wer kann noch gegen nicht DSGVO-konforme Auftritte vorgehen ? Der direkte Wettbewerb. Wenn wir also mal unterstellen würden, dass mit dem FTW-Hangar überhaupt kommerziell aufgetreten wird (nehmen wir mal im schlimmsten Fall Spendenaufrufe), dann kann also ein direkter Wettbewerber gegen Fehler vorgehen. Nun ja, das dürfte schwer werden.
Eine webcrawlende Anwaltskanzlei ist kein Wettbewerber und hat ausser der Info an die zuständige Datenschutzbehörde keinerlei reelle Möglichkeiten. Das heisst nicht, dass man es nicht mal versuchen könnte. Und die meisten Datenschutzbehörden haben sich bereits zum Thema geäußert. Die greifen lieber bei den interessanten Fällen ein.
Aber wie gesagt, es ist Eure Entscheidung.
Grüße
Thomas
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#5

Beitrag von stefan.klees » Mi 30. Mai 2018, 04:27

Hallo Thomas, vielen Dank für die Info.
Bis dann und Gruß
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#6

Beitrag von Gorosch » Do 31. Mai 2018, 07:38

Diese Panik mit der DSGVO (auch Konjunkturprogramm für Abmahnanwälte genannt) versteh ich nicht. Das Ding gilt schon seit zwei Jahren und nun werden alle verrückt gemacht. In Deutschland hatten wir auch schon vor 2016 das BDSG, welches ebenfalls sehr streng ist und im Übrigen auch immer noch gilt. Dies ist ja nun der Vorteil, da es für die deutschen Seiten und Betreiber eigentlich gar nicht so viel ändert, sofern sie bisher schon BDSG konform waren. Da haben andere Länder in der EU nun deutlich mehr zu schlucken.

Pack auf den Hangar direkt auf der Seite eine gut sichtbare Verlinkung zum Impressum und zur Datenschutzerklärung hin mit Douple-In und Opt-Out, und die Sache ist erledigt. Sollte die Seite nicht gerade irgendwo in Timbuktu gehostet sein oder sonstige schwere Datenleks haben, ist alles in Ordnung.

Wie schon Thomas sehr gut geschildert hat, kann dir ein Anwalt rein gar nichts. Selbst die aktuelle Abmahnung, welche pünktlich am 25. Mai losgingen, sind zum Großteil an mittelständische Firmen raus, weil die ein anderer Mitbewerber angeschwärzt hat. Der Anwalt kann das auch nur an die Aufsichtsbehörde weiter reichen. Und die werde gerade jetzt in der Übergangszeit sicher nicht gegen kleine und mittelständische Firmen oder Personen mit dem Bußgeldhammer schwingen, sondern auch erst mal darauf hinweisen, dass die Mängel beseitigt werden müssen.

Damit es dennoch erwähnt ist: auch wenn ich ein DSB bin, ist dies keine Rechtsberatung. Wenn du dich mit deinem Hangar ohne wirklichen Grund so unwohl fühlst, nimm ihn offline. Dann denk aber auch gleich daran, WhatsApp und Co. von deinem Smartphone zu entfernen. Das verstößt nämlich definitiv gegen jeden DSGVO/BDSG Gedanken...nicht das du da noch eine Abmahnung bekommst. ;)
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#7

Beitrag von McFly » Do 31. Mai 2018, 11:38

Hi Gorosch, dass ist alles soweit bekannt.
Man sollte aber nicht vergessen, dass dies ein Hobby ist und man keine Lust hat seine Zeit mit irgendwelchen blödsinnigen Anwaltsschreiben und begleichen von Rechtsanwaltskosten verbringen möchte.
Ich habe keine Ahnung was DSB (Deutscher Schachbund?) heißt aber bitte sei kein Anwalt von irgendeiner Kanzlei die sich mit sowas beschäftigt. Wie bereits oben weiter ausgeführt habe ich einmal sowas mitgemacht, am Ende nichts zahlen brauchen, da unbegründet, trotzdem ne Anwaltsrechnung zu begleichen gehabt. Leider schiebt der Gesetzgeber da kein Riegel davor. Bei einer Abmahnung etc. wird immer empfohlen Rechtsbeistand einzuholen und zu reagieren. Diese Kosten sollten auch auf den Abmahner umgelegt werden können, der eine ungerechtfertigte Abmahnzung erstellt hat.
Dann würde sich sowas von alleine erledigen.
Der Vergleich mit WhatssApp hinkt leider auch da ich nicht der Server Betreiber von WhattsApp bin....

Zur Beruhigung, Stefan hat gestern einen ganz guten Vorschlag gemacht den ich noch mit Toffi besprechen muss. Möchte aber vorher noch mit meinem Programmierer TNT Lars sprechen.

Es wird also irgendwie weiter gehen.
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#8

Beitrag von Gorosch » Do 31. Mai 2018, 16:15

DSB steht für Datenschutzbeauftragter. Ein solcher DSB sorgt dafür, dass eben genau solche Anwälte keinen Grund finden, der eigenen Firma ans Bein zu pissen, in dem die gängigen Gesetze betreffend Datenschutz eingehalten werden - um es mal sehr vereinfacht darzustellen. Und ich bin auch kein Anwalt, muss mich aber dennoch mit dieser Thematik auskennen und beschäftigen, da ich selbst in einem IT-Systemhaus tätig bin und unter anderem sowohl für die eigene Firma in diesem Bereich tätig bin als auch für unsere Kunden.

Und der vergleich mit WhatsApp hinkt in diesem Fall überhaupt nicht. Sofern deine Website die normalen Bestimmungen erfüllt, wird man bei der Registrierung gefragt, ob man der weiteren Verarbeitung seiner Daten zustimmt. Dies muss man meistens noch mit einem Haken, welcher ein Pflichtfeld ist, bestätigen, bevor man die Registrierung abschließen kann – auch „Double-Opt-In“ genannt.

Bei WhatsApp hingegen gibst du alle deine Kontaktdaten, welche sich auf deinem Smartphone befinden, ungefragt und ohne Einwilligung deiner Kontakte an WhatsApp weiter. Ob jemand in deinem Adressbuch selbst WhatsApp nutzt oder nicht, ist dabei völlig egal. Natürlich ist es jetzt eher unwahrscheinlich - wenn auch nicht unmöglich – dass jemand in deinem privaten Bekanntenkreis dich deswegen belangen wird. Da WhatsApp eben doch weit verbreitet ist, wird es im privaten Umfeld wohl kaum jemand geben, der sich die schriftliche Einwilligung aller seiner Bekannten und Freunde einholen wird – auch wenn er gesetzlich dazu verpflichtet wäre. Solange solch einen Fall auch nicht vor Gericht landet, also eher eine Grauzone.

Solltest du jedoch auch Geschäftskontakte auf deinem Smartphone haben, solltest du deine Nutzung von WhatsApp nochmals überdenken, da dies dann doch etwas anders ist.

Das war dann aber Exkurs genug, zu diesem Thema. Wie gesagt wirst du mit einer ordentlichen Website, Blog, Forum oder Shop (und was es sonst alles noch gibt) in der Regel nicht das Ziel eines Abmahnanwaltes sein. Und ganz ehrlich, so einen großen Einzugsbereich hat der Hangar nun auch nicht, als ob das für irgendjemand interessant sein könnte.

Und wenn dich doch mal einer abmahnen will, reicht ein Widerspruch völlig aus. Es reicht sogar völlig aus, solche Briefe zu ignorieren, sofern du alle Bestimmungen erfüllst. Solche Abmahnanwälte sind auf das schnelle Geld aus, ohne große Kosten zu investieren. Und es gibt genug Idioten, die auf so eine Masche reinfallen.

Solange kein Mahnbescheid vom Gericht kommt, ist alles in Ordnung. Dieser sollte immer beachtet werden.

Einen gerichtlichen Mahnbescheid kann übrigens jeder beantragen. Die Teile kosten kaum Geld und es wird auch nicht geprüft, ob die Sache überhaupt rechtens ist. Ich könnte dir jetzt also ohne große Anstrengung einen Mahnbescheid mit einem Wert von z.B. 1.000,- Euro zu kommen lassen, weil deine Domain nun auf Wikipedia führt. Das würde mich ca. 20,- Euro kosten. Der Grund wäre natürlich völlig idiotisch und bei einer Prüfung des Gerichts durch deinen Widerspruch würdest du natürlich Recht bekommen, während ich dann alle kosten tragen muss.

Oder aber du schaltest selbst einen Anwalt ein, welcher für viel Geld einen Brief an mich sendet in dem steht, dass ich doch mal meine Füße still halten soll, da meine Forderung an dich völlig balla balla ist. Somit landet es zwar dann nicht vor Gericht, dennoch musst du dann wegen nichts deinen Anwalt zahlen.

Im Idealfall für mich bekommst du aber völlig unbegründet Panik und zahlst die 1.000,- Euro an mich. Macht mal eben 880,- Euro Gewinn für mich und ich habe dafür kaum einen Finger rühren müssen. Wenn ich das Riskio der Gerichtskosten durch deinen begründen Widerspruch auschließen will, bekommst du einfach nur so einen Brief, mit irgendwelchen Paragraphen und Texten. Das macht wohl genug Panik, damit es immer noch genug zahlen.

Natürlich ist das jetzt nur ein Beispiel, aber genau nach diesem Prinzip arbeiten die Abmahnanwälte. Daher ist es auch eher unwahrscheinlich, dass du aufgrund einer Massen-Abmahnwelle einen gerichtlichen Mahnbescheid erhalten wirst. Die schicken dir ihr Liebesbriefchen für 28 Cent per Info-Post (es steht ja in allen Briefen das gleiche) und hoffen einfach nur auf die Panikzahlungen.

Auch an dieser Stelle wieder der Hinweis, dass dies keine Rechtsberatung darstellen soll und das alles nur sehr vererinfacht dargestellt ist, was ich oben geschrieben habe.
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#9

Beitrag von Gerriet » Sa 2. Jun 2018, 17:40

Hallo zusammen ;D

Ich finds sehr schade, das ihr das Forum ganz offline genomme habt, da ich doch sehr aktiv da war ;D
Tschöö

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#10

Beitrag von TimoDD » Sa 2. Jun 2018, 17:55

Yeah, I was also calculating and counting down untill I meet all the necessities to gain my own company forum section over there. And now I was almost ready to get them all, it's gone and away. :cry:

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